Seite 1 von 1

Mathematik in Energietechnik

Verfasst: So 20. Mär 2016, 00:33
von Niclas92
Hi,

ich befinde mich noch im Bachelor und überlege, von Energietechnik auf Kommunikationstechnik zu wechseln. Zwar finde ich die Anwendungsgebiete der Energietechnik interessanter, jedoch bin ich von den Wahlpflichtfächern des 5. Semesters bisher ziemlich enttäuscht. Mit Power Electronics konnte ich mich leider nicht beschäftigen aus Zeitgründen.
Die Sache ist nämlich, dass mir bisher Mathematik immer am meisten Spaß gemacht hat, oder mathematiklastige Fächer wie ET3. Ich habe den Eindruck, dass in der Energietechnik deutlich mehr technische Details an der Tagesordnung sind und die Mathematik ziemlich kurz kommt. Mit Transformatoren rumrechnen, die komischen Formeln zu elektrischen Maschinen, die ich bisher kennen gelernt habe... liege ich da falsch oder bietet der Master wieder komplexere Themen an?

Viele Grüße,
Niclas

Re: Mathematik in Energietechnik

Verfasst: Di 5. Apr 2016, 10:43
von Flowjow
Hi,

ich fand ET3 jetzt nicht wirklich Mathelastig. Klar: Am Anfang ist es ungewohnt, zwischen den Koordinatensystemen umzurechnen, aber am Ende ist für die Klausur ja das Verständnis wichtig.

Im Master gibt es z.B. Elektrische Maschinen und Power Electronics (De-Doncker), die sind würde ich sagen ähnlich anspruchsvoll wie ET3.

Kannst mal im Modulkatalog stöbern. MCS (Multimedia Communication Systems) und EST (Estimation and Detection Thery) ist glaube ich recht mathelastig.

Allgemein ist der Master sehr flexibel. Du kannst deine Vertiefungsrichtung nochmal wechseln. Würde das nicht unbedingt im Bachelor machen, dafür sind Energietechnik und Kommunikationstechnik zu ähnlich. Zumindest nicht, wenn du dann Klausuren "verlierst".

Viel Erfolg im Studium und
viele Grüße,
Flo

PS.: Wenn du auf "Kampfrechen"-Klausuren stehst wirst du auf jeden Fall Glücklich im Master. PSD (Power System Dynamics) hab ich z.B. gerade geschrieben. Von 5 Aufgaben haben die meisten nur 3 geschafft.