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Skript S. 104 Abbildung 5,7
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 10:17
von audio
Guten Tag! Zussammen,
ich glaube, es gibt einen Fehler im S. 104 Abbildung 5,7.
(R1/R2+1)Uref ist falsch?
(R1/R2+1)Urueck ist richtig?
Gruss!
Re: Skript S. 104 Abbildung 5,7
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 10:58
von old
Hi,
meinst du auf Seite 105 die Unterpunkte (5.2) und (5.3)?
Ich schätze dass das richtig ist, denn:
Wenn man davon ausgeht, dass M1 und M2 gleich gebaut sind, fließt durch beide I0/2, wenn die Gate Potentiale gleich sind.
(Ich meine, dass dann M3 und M4 auch gleich sein müssen, bin mir aber nicht sicher)
Das Gatepotential an M1 ist Uref.
Das Gatepotential an M2 ist Ur2= Imess*R2 = Ua* ( R2 / ( R1+R2) ).
Da die Schaltung versucht, die Spannungsdifferenz auf Null zu halten, kann man beide Potentiale Gleichsetzen.
Also Uref= Ua * ( R2/R1 +1).
Re: Skript S. 104 Abbildung 5,7
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 11:10
von audio
Von Abbildung 5,7 sehen aus.
Ua am Anfang ist nicht konstant.
Deswegen Ureck ungleich Uref.
Der Differenzverstaerker mit Stromspiegel als Last.
Die Funktion von Stromspiegel als Last macht den Strom von beide Seite gleich sein?
Re: Skript S. 104 Abbildung 5,7
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 14:19
von old
Hi,
also so wie ich das verstanden habe ist das Prinzipiell erstmal ein Differenzenverstärker.
Dieser versucht alleine nicht die Differenzenspannung auf Null zu halten.
Das muss durch äußere Beschaltung erfolgen.
Prinzipiell müsste Urueck immer ungleich Uref sein, weil die Spannung über einen Teiler in die Schaltung gelangt.
Deshalb kann man quasi über das Widerstandsverhältnis die Ausgangsspannung einstellen.
Das ganze funktioniert wahrscheinlich so, dass bei hohem Urueck das Potential am Gate von M5 sinkt.
Dadurch Fließt weniger Strom (bzw. fällt mehr Spannung an M5 ab) und Urueck sinkt wieder.
Irgendwo wird dann im Konstanten Betrieb ein Punkt sein, wo es sich "einpendelt".
Re: Skript S. 104 Abbildung 5,7
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 16:11
von audio
old hat geschrieben:Hi,
also so wie ich das verstanden habe ist das Prinzipiell erstmal ein Differenzenverstärker.
Dieser versucht alleine nicht die Differenzenspannung auf Null zu halten.
Das muss durch äußere Beschaltung erfolgen.
Prinzipiell müsste Urueck immer ungleich Uref sein, weil die Spannung über einen Teiler in die Schaltung gelangt.
Deshalb kann man quasi über das Widerstandsverhältnis die Ausgangsspannung einstellen.
Das ganze funktioniert wahrscheinlich so, dass bei hohem Urueck das Potential am Gate von M5 sinkt.
Dadurch Fließt weniger Strom (bzw. fällt mehr Spannung an M5 ab) und Urueck sinkt wieder.
Irgendwo wird dann im Konstanten Betrieb ein Punkt sein, wo es sich "einpendelt".
ich glaube, ob M5 im Saettigungsbereich wichtig ist.
Wenn M5 noch nicht im Saettigungsbereich ist, Uruek ungleich Uref und von Ue abhaengig.
Wenn M5 im Saettigungsbereich ist , Urueck gleich Uref und konstant.
M4 M3 M1 M2 sind auch im Saettigungsbereich.
Re: Skript S. 104 Abbildung 5,7
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 16:52
von old
Hi,
Herr Heinen hat in der Vorlesung etwas dazu angeschrieben...
Uemin= Uasoll+ Uds5ab,
also muss der Mosfet 5 wohl in Sättigung betrieben werden.
Dann hängt der Strom nurnoch von Ugs ab.
Wie du in Bild 5.7a sehen kannst ist Ua ungleich Uref, weil die Ausgangsspannung über den Teiler zurueckgeführt wird.
Man sieht gleichzeitig, dass die Ausgangsspannung ihren "gewünschten" Wert erst ab einer gewissen Eingangsspannung erreicht.
Re: Skript S. 104 Abbildung 5,7
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 17:03
von audio
old hat geschrieben:Hi,
Herr Heinen hat in der Vorlesung etwas dazu angeschrieben...
Uemin= Uasoll+ Uds5ab,
also muss der Mosfet 5 wohl in Sättigung betrieben werden.
Dann hängt der Strom nurnoch von Ugs ab.
Wie du in Bild 5.7a sehen kannst ist Ua ungleich Uref, weil die Ausgangsspannung über den Teiler zurueckgeführt wird.
Man sieht gleichzeitig, dass die Ausgangsspannung ihren "gewünschten" Wert erst ab einer gewissen Eingangsspannung erreicht.
Uemin = Uasoll + Uds5ab ist eine Bedingung.
Ich glaube , dass Ue kleiner als Uemin kann seien. und M5 nicht im Saettigung.
Wenn Ue immer sich vergroessert, Ua gleich Konstantwert .
Stromspiegel als Last macht die beide Seitestrom von Differenzverstaerker gleichbleiben. und dann Uregel auch am Ende konstant.
Re: Skript S. 104 Abbildung 5,7
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 17:11
von old
audio hat geschrieben:
Stromspiegel als Last macht die beide Seitestrom von Differenzverstaerker gleichbleiben. und dann Uregel auch am Ende konstant.
Ich glaube nicht, dass das korrekt ist.
Im ST1 Script, Seite 187, steht etwas zum Diffamp mit aktiver Last.
Das benutzt man nur, weil man keine explizite Spannung an die Mosfets anlegen muss.
Außerdem ist nirgendswo eine Referenzstromquelle im Stromspiegel vorhanden.
Das Teil wird also anscheinend nur dafür genutzt um eine Last zu haben.
(Ersetzt dann die Widerstände, bzw. Mosfests, die normal drinne währen).
Re: Skript S. 104 Abbildung 5,7
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 19:23
von audio
old hat geschrieben:audio hat geschrieben:
Stromspiegel als Last macht die beide Seitestrom von Differenzverstaerker gleichbleiben. und dann Uregel auch am Ende konstant.
Ich glaube nicht, dass das korrekt ist.
Im ST1 Script, Seite 187, steht etwas zum Diffamp mit aktiver Last.
Das benutzt man nur, weil man keine explizite Spannung an die Mosfets anlegen muss.
Außerdem ist nirgendswo eine Referenzstromquelle im Stromspiegel vorhanden.
Das Teil wird also anscheinend nur dafür genutzt um eine Last zu haben.
(Ersetzt dann die Widerstände, bzw. Mosfests, die normal drinne währen).
Uref ist allgemein konstant. Deswegen kommt es kein Differezstrom. Eingangsstrom bei Gate ungefaehr gleich null,richtig?
Stromspiegel als Last macht die beide Seitestrom von Differenzverstaerker gleichbleiben. und dann Uregel auch am Ende konstant.
Re: Skript S. 104 Abbildung 5,7
Verfasst: Fr 10. Dez 2010, 19:37
von old
Schau dir nochmal das Kapitel 7 aus dem ST1 Script an, da steht erklärt, was ein Differenzenverstärker macht.
Da steht kein Wort davon, dass der Stromspiegel den Strom in beiden Pfaden konstant hält.
Du könntest (mit geringere Verstärkung und geringerem Ausgangswiderstand) auch eine Schaltung mit Widerständen nehmen bzw. mit Mosfets, die nicht als Diode verschaltet sind. (Wo man dann allerdings eine "extra" Gatespannung anlegen muss)