grenzfläche

Moderator: Moderatoren

Darkmaster
Beiträge: 501
Registriert: Do 19. Jun 2008, 12:12

Re: grenzfläche

Beitrag von Darkmaster » Fr 5. Feb 2010, 18:48

wenn man bei J=H_t,1 -H_t,2 einfach einsetzt und man noch weiß, dass H ein wirbelfeld im uhrzeigersinn um i ist, hat man auch die richtung

Stephan
Beiträge: 197
Registriert: Mi 22. Jul 2009, 22:06

Re: grenzfläche

Beitrag von Stephan » Fr 5. Feb 2010, 19:03

inwiefern hilft es mir denn zu wissen in welche richtung das H-Feld unterwegs ist?
kannse mal erläutern z.b. am anhand von aufgabe F08_T1 A3d wie du das machst? ich kann mir das nicht wirklich vorstellen...
und wenns was gibt was schneller ist als das mit dem Kreuzprodukt nehm ich das natürlich :)

danke

meyma
Beiträge: 71
Registriert: Di 18. Aug 2009, 13:20

Re: grenzfläche

Beitrag von meyma » Fr 5. Feb 2010, 19:37

Was ist denn bitte schneller als das Kreuzprodukt? ;-)

Mit der Vorstellung hapert das bei mir auch noch... mir ist meistens nicht intuitiv klar, in welche Richtung der Flächenstrom nun fließt. Wenn man dann zwei Komponenten hat, versagt die Vorstellung völlig oder man macht nur Fehler.

Wenn man diese Ausrechenhilfe fürs Kreuzprodukt benutzt kann dabei eigentlich nichts schiefgehen und man hat super schnell das Ergebnis.
Dumme Fragen gibt es hier nicht ;-) - Alle Angaben ohne Gewähr, bin noch im 3. Semester

Darkmaster
Beiträge: 501
Registriert: Do 19. Jun 2008, 12:12

Re: grenzfläche

Beitrag von Darkmaster » Fr 5. Feb 2010, 19:51

die stromdichte ist definiert als I/A, dabei ist der normalenvektor von A in fließrichtung von I, denn A ist die vom strom I durchsetzte fläche. damit sollte die richtung von J klar sein, nämlich richtung von J = fließrichtung von I = normalenvektorrichtung von A.
bei der flächenstromdichte wird einfach eine dimension der fläche unendlich klein, die richtung ändert sich jedoch nicht.

das mit dem vorstellen war auch nur als zweite variante gemeint, nimm einfach das kreuzprodukt, das ist dann wenigstens immer richtig ;)

Herr Vorragend
Beiträge: 241
Registriert: Fr 5. Feb 2010, 17:36

Re: grenzfläche

Beitrag von Herr Vorragend » Fr 5. Feb 2010, 19:56

Ja das is ja mein Problem bei tangentialen FeldstärkeKomponenten die Richtung zu finden von wo es durch die Grenzfläche trifft!!
Aber die mathematische Lösung über die oben genannte Formel funktioniert gut ...danke

das is das einzige was ich mir da vorgestellt habe, natürlich nur qualitativ:

http://www.bilder-hochladen.net/files/e3yk-1-jpg.html

Darkmaster
Beiträge: 501
Registriert: Do 19. Jun 2008, 12:12

Re: grenzfläche

Beitrag von Darkmaster » Fr 5. Feb 2010, 21:06

FALSCH,
I fließt in z richtung, dann ist auch J_A in z-richtung

bei diesen kreis-/zylindersachen ist das meist schlecht vorstellbar, darum erklär ich's mal für was eckiges :)

du hast einen leiter, der ein quader ist. breite a höhe b länge c.
der strom fließt dabei in z richtung (richtung der länge). dann wird vom strom die fläche A=a*b*e_z durchsetzt.
hierraus folgt, J = I / (a*b) * e_z

jetzt machst du eine Dimension der fläche unendlich klein, sagen wir einfach die höhe. nun hast du ein rechteckiges leiterband, auf dem der strom immernoch in z richtung, also entlang der länge das bandes fließt.
damit verschwindet die höhe aus deiner formel und du erhälst
J_A = I / a * e_z

meyma
Beiträge: 71
Registriert: Di 18. Aug 2009, 13:20

Re: grenzfläche

Beitrag von meyma » Fr 5. Feb 2010, 21:13

FALSCH

Wenn man solche Korrekturen macht sollte man sich schon sicher sein. ;-)

Die Zeichnung ist korrekt so wie sie ist. Wir haben hier ja einen Plattenkondensator, da kann der Strom nicht weiter in z-Richtung fließen. Stattdessen verteilt er sich gleichmäßig nach außen auf der Platte ein rho-Richtung. Innen ist der Strom stärker, außen ist der Strom 0, denn dort ist das Magnetfeld wieder gleich (nicht wirklich, aber in unserer Idealisierung schon).

Mathematisch gesehen lässt sich die Richtung so herleiten, dass die Grenzfläche einen Normalenvektor in die z-Richtung erfordert. Das Magnetfeld ist ein reines Wirbelfeld und hat nur eine Phi-Komponente. Das Kreuzprodukt ergibt in jedem Fall also die rho-Komponente.
Dumme Fragen gibt es hier nicht ;-) - Alle Angaben ohne Gewähr, bin noch im 3. Semester

Herr Vorragend
Beiträge: 241
Registriert: Fr 5. Feb 2010, 17:36

Re: grenzfläche

Beitrag von Herr Vorragend » Fr 5. Feb 2010, 21:18

Ich hab mir das so gedacht

Die Flächenstromdichte lässt sich auf zweidimensionale Flächen beziehen. Diese Annahme ist sinnvoll, wenn man etwa die Oberflächenleitung von elektrischen Leitern beschreiben will, wie hier im Fall die Kondensatorplatten!!
JA ist senkrecht zur magnetischen Feldstärke und fließt durch einen Leiter bzw durch die KOndensatorplatte , die in diesem Fall die Grenzfläche zwischen H1 und H2 darstellt...ist genau das gleiche wie bei der Flussdichte:
da stellt die flächenladunsdichte auf einem Leiter die grenzfläche dar!

So hab ich mir das erklärt...falls falsch bitte ich um berichtigung...!!

zu darkmasters annahme JA geht in z richtung...das is auf jedenfall falsch nach Lösung!! da geht Ja nämlich in roh richtung

die Begründung das JA= I/l hört sich logisch an aber man muss dazu sagen, dass sich I auf höhe der kondensatorplatten auch in roh richtung gleichmäßig verteilt oder?

Darkmaster
Beiträge: 501
Registriert: Do 19. Jun 2008, 12:12

Re: grenzfläche

Beitrag von Darkmaster » Fr 5. Feb 2010, 21:28

den plattenkondensator hab ich nicht erkannt :D
naja jedenfalls J_A immer in richtung von I, stimmt ja am plattenkondensator auch.
und H immer im uhrzeigersinn um I bzw um J_A, stimmt ja hier auch.
nur müsste der grüne pfeil nicht in negative phi-richtung zeigen?

Herr Vorragend
Beiträge: 241
Registriert: Fr 5. Feb 2010, 17:36

Re: grenzfläche

Beitrag von Herr Vorragend » Fr 5. Feb 2010, 21:38

ja genau ...falsche richtung der Feldlinien...schusselfehler=)

Antworten

Zurück zu „GET III“